Viento hat mich heute seit langem mal wieder zum Friedhof begleitet.
Er ist bei dieser Kälte nervös und unruhig.
Schon im Wald.
Hinter jedem Grabstein dann lauern Ponymonster, alles sehr gruselig.
Bis wir zu unserem Platz kommen.
Dort steht er still.
So still, dass ich in Ruhe die Kerze aus dem Windlicht nehme,
das Feuerzeug wiederholt bitte, anzugehen,
die neue Kerze dann endlich anzünde,
wieder reinstelle,
und schliesslich noch in Ruhe mein Kippchen auf der gelben Bank rauchen kann.
Er steht und lauscht und guckt und rührt sich nicht.
Kaum, dass wir den Friedhof verlassen,
ist er wieder der alte Hans-Hüpf-In-Allen-Wäldern.
Und schüttelt sich und fordert mich zum Rennen auf.
Ich musste so lachen.
Dein Ritterpferd.
so berührend, dass es schon fasr unheimlich ist.
und du als rauchendes tapferes burgfräulein …
LikeLike
Ponymonster lauern eben überall.
Zeigt aber auch, wie feinfühlig das Ritterpferd ist.
Wunderschön geschrieben!
Von Herzen,
Andrea
LikeLike
Wahrscheinlich sass der kleine Ritter heimlich auf Viento.
Ein halbes Jahr nun. Es tut mir so leid. Doch was hat Nils in den letzten Monaten doch alles schon bewirkt mit ein bisschen Hilfe von Mama. So viele Menschen, die bei Wildgänsen und gelben Blumen „Nils“ denken und sich sogar über einen Sturm freuen können. Er ist da, Melanie, er ist da.
LikeLike
Ich denk an euch!
LikeLike